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Raw Frand zu Parschat Beha'alotecha 5768 (Beitrag 2)

Die Rabbiner sind immer Gegenstand der Kritik

Raw Elja Meir Bloch bringt einen sehr interessanten Gedanken zum Ende der Parscha.

Mosche Rabbejnu sprach ein sehr kurzes Gebet für seine Schwester Miriam, nachdem sie von Aussatz befallen wurde. „Bitte, Haschem, heile sie jetzt.“ (Bamidbar 12,13). Raschi fragt, warum Mosche nicht ein längeres Gebet sagte, und gibt darauf zwei Antworten. Die erste ist, dass er so handelte, damit das Volk nicht sage: “Seine Schwester ist krank und er betet für sie ein langes Gebet.“ Raschis zweite Antwort ist, dass Mosche kein langes Gebet für Miriam gesprochen hat, damit das Volk nicht sage: “Für seine Schwester betet er lange, aber für uns sagt er keine langen Gebete.“

Raw Elja Meir Bloch sagt, dass die beiden Antworten von Raschi einander zu widersprechen scheinen. Welche traf zu? Würde Mosche Gegenstand von Kritik werden, weil sein Gebet zu kurz oder weil es zu lang war? Wäre die Beschwerde, dass er sich zu wenig oder zu viel um seine Schwester bemüht habe?

Das sagt Raw Elja Meir Bloch ist ein typisches Beispiel dafür, dass der Raw einer Gemeinde nie etwas richtig machen kann. Er ist immer Gegenstand von Beschwerden und Kritik, egal was er tut. Er betet zu kurz? Kritik. Er betet zu lang? Kritik.

Der Rabbiner kann nie das richtige Auto kaufen. Wenn er ein schönes, glänzendes Auto hat, reklamieren die Baale Batim, dass es zu auffallend ist. Wenn er ein schäbiges Auto fährt, reklamieren die Baale Batim, dass er zu wenig repräsentiert.

So ist die Natur von Klal Jisrael. Das ist die Folge davon, dass man eine wichtige Stellung beim jüdischen Volk inne hat. Um Abraham Lincoln zu zitieren: „Ein Rabbiner kann einigen Leute einige Zeit lang gefallen, aber er kann nicht allen Leuten die ganze Zeit gefallen. Ich glaube nicht einmal, dass ein Rabbiner allen Leuten gleichzeitig gefallen kann.“

Wenn man an die strengen halachischen Anordnungen denkt, Talmidej Chachamim zu ehren (vielleicht sogar mehr als eine Sefer Tora), erscheint das sehr unpassend. Gemeindemitglieder sollten sich nicht über ihre Rabbiner beklagen. Rabbiner sind nur Menschen und tun ihr Bestes.



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