Adar Rischon
/Paraschat Ki Tissa/


Schabbat Schalom

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Paraschat Ki Tissa

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Raw Ciner zu Parschat Ejkew 5765

Der stumme Zeuge

„Und schreibe sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore.“ [Devarim 11:20]

Die Mesusa steht wie ein Wächter an der Türe; wenn immer wir das Zimmer betreten oder verlassen, gehen wir an ihr vorüber. Woran sollten wir denken, wenn wir die Mesusa anschauen? Worüber sollen wir nachsinnen, wenn wir auf der Hülse den Buchstaben „Schin“ erblicken und an die heilige Schrift erinnert werden, die in ihr geborgen ist?

Der Rambam sagt uns am Ende seiner Zusammenstellung der Gesetze über die Mesusa, dass wir über die unvergängliche Natur des Allmächtigen nachdenken sollten. Dies soll uns anregen, aus unserem Schlummer aufzuwachen und zu realisieren, dass es auf dieser Welt nichts Bleibendes gibt, ausser dem Allmächtigen und Seiner Torah.

Wieso erinnert uns die Mesusa an dieses Konzept?

Vielleicht darum, weil die Mesusa ein stummer Zeuge des ganzen Auf und Ab der Geschichte und des menschlichen Treibens ist. Denk’ an die Mesusa einer alten Synagoge oder eines anderen ehrwürdigen Gebäudes. Sie befindet sich vielleicht schon seit Jahrzehnten dort, wenn nicht sogar seit Jahrhunderten. Sie hat gesehen, wie man Neugeborene zur Beschneidung hereingetragen hat und erlebt, wie diese Menschen alt wurden und schlussendlich hereingebracht wurden, um sie zu betrauern und zu beerdigen. Sie hat Generationen kommen und gehen sehen. Sie hat gesehen, wie Weltreiche aufgestiegen und zerfallen sind. Sie erlebte die Geburt von Ideologien und deren Untergang.

Nur schon im letzten Jahrhundert hätte unsere hypothetische Mesusa erlebt wie der Humanismus, Kapitalismus, Materialismus als wichtige Philosophien auflebten und dann wieder verworfen wurden. Sie hätte den Aufstieg der Sowjetunion mit ihrem Kommunismus erlebt und dann den kläglichen Zerfall dieser Macht. Sie hätte die Schaffung des Dritten Reiches gesehen, des Tausendjährigen Reiches, seine Verbrechen im Holocaust gegen das Jüdische Volk, seine Niederlage und seine Zerstörung. Sie hätte die Gründung des Staates Israel erlebt und seinen Aufbau.

Als im 19. Jahrhundert die Eisenbahnen aufkamen, meinten die Menschen, dass die neue Technologie so perfekt sei, dass sie nie mehr ändern würde. Die Eisenbahngesellschaften verkauften Schuldbriefe für Hunderte von Jahren im Voraus. Und wo sind diese alle? Auf dem Schutthaufen, zusammen mit ihren rostenden Zügen.

Die Menschen streben stets nach Unsterblichkeit. Diese Erfindung, diese Idee, dieses Bauwerk, dieses Buch wird diese schwer erreichbare Unsterblichkeit zu fassen kriegen; dieses eine wird die Zeiten überdauern; dieses eine wird allen künftigen Generationen dienen; dieses eine wird mir Unsterblichkeit verleihen. Aber das klappt nicht.

Die Torah berichtet: „Und Novach zog aus und eroberte Kenas und seine Vorstädte und nannte sie („lah“) nach seinem Namen Novach.“ [Bamidbar 32:42] Gemäss den Grammatikregeln des Hebräischen, müsste das Wort „lah“ mit einem Mapik Heh-Buchstaben enden, einem Zeichen starker Betonung. Es tut es aber nicht. Es endet mit einem schwachen Heh. Der Midrasch erzählt, dass dieses weiche Heh darauf hinweist, dass die Stadt keinen Bestand hatte. Sie fiel später der Zerstörung anheim.

Warum erachtet es die Torah als wichtig, dass wir über diese Information verfügen? Sie will uns die Vergeblichkeit des Strebens nach Unsterblichkeit lehren. Novach wollte sich verewigen, indem er etwas Bleibendes schuf – eine ganze Stadt, nichts weniger! – und es mit seinem eigenen Namen krönte. Die Stadt wurde zerstört und sein Name wäre in Vergessenheit geraten, wenn er nicht in der Torah erwähnt worden wäre.

Alles ändert sich fortwährend. Nichts hat Bestand. Nur der Allmächtige und Seine Torah haben Bestand. Die Mesusa legt dafür Zeugnis ab.

Quellen und Persönlichkeiten:
Rambam (1135 - 1204): Rav Mosche ben Maimon; Spanien, Ägypten. Seine Hauptwerke sind „Moreh Newuchim“ und „Mischne Tora“.
Midrasch: Erklärung zur Torah, oft mit Gleichnissen.



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