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Raw Frand zu Parschat Chaje Sara 5763 (Beitrag 1)

Rav Chajim Soloweitschik erklärt Avrahams Prioritäten

Wir lesen, wie Avraham seinen Diener Elieser schwören lässt, dass er seine Mission, eine Frau für seinen Sohn Jizchak zu finden, gewissenhaft erfüllen wird. Die Torah beschreibt hier Elieser als "der oberste Verwalter seines Hauses und seines ganzen Vermögens" [Berejschit 24:2]. Avraham war einer der reichsten Männer der Welt. Elieser's Aufgabe war, den ganzen Haushalt zu führen. Er stand einem Unternehmen vor, das Millionen von Dollar wert war.

Rav Chajim Soloweitschik frägt, warum die Torah Elieser ausgerechnet jetzt mit dieser Beschreibung vorstellt. Wir kennen Elieser ja bereits von früheren Begebenheiten.

Rav Chajim erzählte folgende Geschichte: Ein Mensch kommt hungrig in einer Stadt an und möchte etwas essen. In der jüdischen Gegend sieht er ein Restaurant mit der Aufschrift "Koscher" an der Tür.

Rav Chajim erklärte, dass die Menschen verschieden reagieren. Die eine Person betrachtet das Schild, nimmt die Aufschrift für bare Münze und denkt, dass das Restaurant wirklich 100% koscher ist. Eine andere Person, welche etwas vorsichtiger mit den Vorschriften in Kaschrut ist, geht vielleicht hinein und will den Besitzer oder einen Angestellten sehen. Sie würde ihn mustern und abschätzen, ob er ein ehrlicher Mensch und ein religiöser Jude ist und, wenn dem so wäre, ihm daraufhin Vertrauen schenken. Ein Reisender, der noch vorsichtiger ist, würde dem Schild nicht vertrauen und auch nicht seiner eigenen Beurteilung des Besitzers. Diese dritte Person würde sich bei anderen Leuten erkundigen, ob man sich auf das Kaschrut des Restaurants verlassen könne. Schliesslich gibt es noch die Person, welche sich weder auf das Wirtshausschild noch auf den Ruf des Restaurants verlassen würde. Sie würde die örtliche Koscherkommission anrufen, mit dem Maschgiach (Aufseher) sprechen usw.

Rav Chajim unterbreitet uns nun ein weiteres Szenario. Ein Mensch kommt in eine fremde Stadt und möchte ein Unternehmen starten. Er sucht nach einem lokalen Geschäftspartner, der seine Interessen vor Ort vertritt. Würde sich irgendjemand in dieser Situation nur darauf verlassen, was am Eingang zum lokalen Geschäft steht? Würde er mögliche Geschäftspartner nur nach ihrem Aussehen oder ihrer Kleidung beurteilen? Wenn es sich um eine $100'000-Investition handelt, würden wir uns offensichtlich nicht auf irgendjemanden verlassen. Jeder vernünftige Mensch würde sich eingehend erkundigen und nichts auslassen, um einen möglichst verlässlichen Partner zu finden.

Der gleiche Mensch, der einem Schild auf der Tür glaubt, wenn es um Kaschrut geht, rennt tagelang herum und zieht Erkundigungen ein, bevor er sich mit einem Partner auf ein Geschäft einlässt. Für den Durchschnittsbürger gilt: "Kaschrut ist Kaschrut; aber Geschäft ist Geschäft - man darf sich nicht blind auf irgendjemanden verlassen!"

Rav Chajim hält fest, dass Avraham sich anders verhielt. Was Avrahams gesamtes Finanzimperium anbelangte, konnte Elieser schalten und walten, wie es ihm beliebte. Avraham vertraute ihm ohne irgendwelche Gelübde. Aber, als es darum ging, einen Schidduch (Ehepartner) für Jizchak zu finden: "Nein, mein Lieber!" Avraham wollte niemandem einfach so vertrauen. "Bitte lege deine Hand unter meine Hüfte" (eine Form des Schwörens). Jetzt beauftrage ich dich mit meinem allerwichtigsten Unternehmen.

Elieser mochte die Schlüssel zum gesamten Haushalt haben und alle Geschäfte des gesamten Finanzimperiums führen; es wurden ihm keine Fragen gestellt. Aber als um die Heirat von Avraham's Sohn ging, genügten alle Verdienste Elieser's nicht, nicht einmal sein bisher tadelloses Verhalten. Avraham beharrte darauf, dass er in Heiligkeit auf G'ttes Namen schwöre.

Avraham Avinu setzte seine Prioritäten. Die Zukunft seines Sohnes und seiner Nachkommen vertraute er nicht irgendjemandem an - mindestens nicht ohne einen Schwur. Dies war viel wichtiger als nur das Finanzimperium zu verwalten.


Quellen und Persönlichkeiten:
Rav Chajim Soloweitschik (1853 - 1918): Rabbiner in Woloschin, Brisk (Brest-Litovsk), Litauen.



Rav Frand, Copyright © 2007 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum.

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