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Die Größe und Heiligkeit des Schabbat

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Beiträge zu Paraschat Nasso

Weekend 2010 mit Jugendlichen aus Ungarn

Gelungenes Weekend mit Jugendlichen aus Ungarn

Vor einigen Wochen wandte sich Raw David Keleti aus Budapest an Fam. Iczkovits in Zürich und bat um Organisation eines Weekends für Jugendliche aus Budapest.
Raw Keleti, selbst in Debrecen,  Ungarn geboren wanderte  mit seinen Eltern als 8-jähriger Knabe nach Israel aus. Nach dem Talmud-Studium in  der Jeschiwa und im Kolel von Mir war er Maggid Schiur (Dozent) in der Jeschiwat Me’orot  Hatora in Telsstone. Vor einigen Jahren kam ein Kontakt zwischen ihm und dem Beauftragten Albert Reichmans aus Kanada für die Kiruv-Arbeit in Ost-Europa, zustande, der ihn ersuchte sporadisch nach Ungarn für das Erteilen von Schiurim (Tora-Lektionen) zu kommen.

Bald stellte sich aber heraus, das für eine so grosse jüdische Gemeinschaft in Budapest, von schätzungsweise 100'000 Juden, dies komplett ungenügend sei. Anschliessend fanden Beratungen mit den Gedolej Jisrael (Tora-Grössen) in Israel wie  Raw Steinmann, Raw Eljoschiw, dem Belser Raw und dem Erlauer Raw statt. Sie alle rieten ihm ein „Makom Tora“ (Zentrum für Jüdische Lehren) in Budapest aufzubauen. Vor rund 3 Jahren war es so weit. Raw Keleti verliess seine Familie in Jeruschalajim und zog nach Budapest. Nur alle 2-3 Wochen ist er einen Schabbat zuhause.

Er unterrichtet in verschiedenen Gruppen mit grossem Erfolg. Im vergangenen Jahr waren drei Studenten bereits auf so einem hohen Niveau, dass sie ihr Tora-Studium in Jeschiwot (Talmud-Hochschulen) fortsetzen konnten.

Fam Iczkovits bat das Jüfo-Zentrum um Mithilfe bei der Durchführung des Weekends.

Am Donnerstag, 18. Feb, war es nun soweit. Nach Ankunft der 14 Jugendlichen und Raw Keleti bei den Familien, fand ein Kabalat Panim (Empfang) im Jüfo-Zentrum statt. Nach Einführungsworten von Frau Rachel Weinmann in ungarischer Sprache und einem Video-Schiur von Rabbi Berl Wein, ging es zum Schlitteln auf dem Kerenzerberg. Am Abend nach einem Abendessen im Restaurant „Fein & Schein“ durften die Studenten einen Schiur von Herrn Esra Berkovits im Jüfo-Zentrum hören. Am Freitagmorgen nach einem Schiur von Herrn M. J. Stern ging es zum Rheinfall.

Der Höhepunkt war natürlich der Schabbes. Nach einem gemeinsamen Dawenen in der IRG waren alle bei Fam. Iczkovits zur Schabbat-Mahlzeit eingeladen. Nach einem Dwar-Tora von Herrn Iczkovits, sprach Frau Lisbeth Goldschmidt über die Lehre von Megilat Esther. Raw Keleti rundete den Schabbes-Tisch mit Gedanken zur Parschas Haschawua ab.

Schabbat-Mittag waren alle bei ihren Gastgeberfamilien eingeladen. Zur Se’uda Schlischit waren die Mädchen bei Fam. Iczkovits eingeladen und Frau Hudy Weisz sprach zu ihnen.
Zur Melawe Malka, nach Schabbat-Ausgang, waren alle ins Jüfo-Zentrum eingeladen. Herr David Stern sprach zu den Jugendlichen in ungarischer Sprache über Purim. Dann waren rund zwei Stunden Gesang und Tanz – mit kurzen Unterbrüchen für Divrej Tora von Rav Keleti und Gabor Finali –  auf  dem Programm. Herr Esra Lubelski begeisterte die Anwesenden mit seiner lauteren Stimme. Die Gebrüder Sami und Sruli Bamberger brachten mit ihren Nigunim alle Jugendlichen in eine erhobene und „lebendige“ Stimmung. Viele der Junioren sahen so eine Schabbes- und Mozo’ej Schabbes-Stimmung das erste Mal in ihrem Leben.

Am Sonntagmorgen, 7. Adar, sprach Rav Weinmann zu Ehren der Jahreszeit des ersten Kalewer Rebben, über seine Grösse und Heiligkeit untermauert durch verschiedenen Sippurim. Ausser des ihnen bereits bekannten Lied „Szol a Kakas“ durften die Jugendlichen ein weiteres Lied des Kalewer Rebben lernen.

Dann ging es, unter Leitung der Fam. Iczkovits, zum grossen Ausflug nach Arosa. Nach dem Ausflug auf dem Weisshorn empfing Familie Levin die Gruppe zu einem Imbiss. Diwrej Tora durften sie von Herrn Marcel Levin und Frau Edelmann hören.

Am Abend ging es zurück nach Budapest. Alle Studenten waren hell begeistert.

Oliver Timar: „Ich habe mich schon an einigen Weekends in anderen Städten Europas beteiligt, keines war nur annähernd so gelungen wie dies in Zürich; die Gastfreundschaft, die Wärme und das grossartige Programm. Wir möchten uns bei allen Gastgeberfamilien für die herzliche und warme Gastfreundschaft sowie bei allen Referenten und Helfern herzlichst bedanken.“

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