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Raw Frand zu Parschat Jitro 5769 (Beitrag 2)

Jitro hatte grossartige Ideen, doch eine weltliche Sichtweise

Jitro sah, dass die Leute von morgens bis abends anstanden, um Mosche nach Rat zu fragen, also gab er seinen berühmten Ratschlag. Jitro schlug vor, Gerichte zweiter Instanz einzurichten. In Fällen, da sich ein untergeordnetes Gericht nicht kompetent fühlte, sollten die Richter den Fall an ein höheres Gericht weitergeben können. "Sie sollen die Leute richten und die grossen Fälle (Dawar hagadol) sollen sie zu dir bringen und die kleinen Fälle (Dawar hakatan) sollen sie selber richten." [Schemot 18:22]

Mosche gefiel die Idee und er führte sie ein. Bei der Beschreibung von Jitros Plan, nimmt die Torah aber eine kleine Änderung vor: "Die schwierigen Fälle (Dawar hakasche) werden zu Mosche gebracht und die kleinen Fälle richten sie selber.“ [Schemot 18:26]. Der Unterschied ist klein, aber bedeutend.

Jitro stellte sich einen anderen Art Fall vor, der vor Mosches Zelt erscheinen würde als das, was dann wirklich geschah. In Jitros Augen wäre ein "grosser Fall" (Dawar hagadol) ein Fall, in dem Microsoft involviert wäre. Ein „kleiner Fall" wäre, wenn Re‘uwens Ochse Schimons Ochse aufspiessen würde und USD 50.- Schaden anrichtete. Seine Einstellung war, wenn viel Geld involviert sei, müsste sich Mosche selber darum kümmern. Wenn aber – nach der involvierten Geldmenge – der Din Torah in einen kleinen Gerichtshof gehörte, dann solle Mosche nicht gestört werden.

Dieser Zugang ist nicht der korrekte halachische Zugang. Ein Fall über USD 50.- muss in den Augen des Richters gleich sein wie einer über Millionen von Dollars. Nicht die Höhe des Geldbetrages ist, was einen "grossen Fall" oder einen "kleinen Fall" ausmacht, sondern die Gerechtigkeit. Also bestand Mosche darauf, dass er nicht die grossen Fälle, sondern die schwierigen Fälle übernehmen würde. Die Geldmenge spielt dabei keine Rolle. Faire und korrekte Lösungen zu finden ist die Mission des jüdischen Gerichtssystems.



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