Adar Scheni
/Paraschat Zav


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Raw Frand zu Parschat Wajikra 5768

Das Leben eines "Mosche" hört nie auf

Im ersten Pasuk des Sefer (Buch) Wajikra lesen wir: "Er rief Mosche, und Haschem sprach zu ihm vom Zelt der Zusammenkunft wie folgt." [Wajikra 1:1]. Der Midrasch schreibt, dass Mosche zehn verschiedene Namen hatte (Jered, Awigdor, Jekutiel, Chewer, Tuwia, Netanel, Schmaja, Awi Socho, Awi Sanoach und Mosche).

Gemäss dem Midrasch sagte Haschem, dass Er trotz der Tatsache, dass Mosche viele Namen hatte, Er ihn nur mit jenem Namen ansprechen würde, den ihm Bitja, die Tochter von Pharao, gegeben hatte, so wie steht "Sie nannte seinen Namen Mosche, und sie sagte, 'denn ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.'" [Schemot 2:10]

Der Schemen haTow fragt, weshalb der Midrasch diese Bemerkung gerade hier macht. Es ist nicht das erste Mal in der Torah, dass Haschem Mosche anspricht. Bereits beim ersten Mal, als Haschem ihn ansprach, beim brennenden Dornbusch, benutzte Er den Namen Mosche: "...und Haschem rief zu ihm aus der Mitte des Dornbusches und sagte, 'Mosche, Mosche' und er antwortete 'Hier bin ich.'" [Schemot 3:4]

Der Schemen haTow beantwortet seine Frage, indem er einen Seforno zitiert. Der Seforno weist darauf hin, dass der Name Mosche grammatikalisch nicht dem entspricht, was die Tochter Pharaos festhalten wollte. Vielmehr hätte er „Maschui - der herausgezogen wurde“ genannt werden sollen. Die Bedeutung des Wortes Mosche - wörtlich übersetzt - ist ‘derjenige, der ANDERE herauszieht!’

Der Seforno folgert daraus, dass die Torah uns hier etwas lehrt: Da Mosche aus dem Wasser gerettet worden war, hatte er eine moralische Verpflichtung, auch andere herauszuziehen – er musste ein Mosche sein! Bitja nannte ihn Mosche, als ein Mandat für ihn, andere zu retten. Und dies ist, was Mosche dann auch tat. Er hätte in Pharaos Palast im grössten Luxus leben können, doch er ging hinaus und rettete seine Brüder. Weshalb? "Denn mein Name ist Mosche. Ich bin einer, der andere retten muss."

Der Schemen haTow führt weiter aus: Zum jetzigen Zeitpunkt dachte Mosche vielleicht, dass er seine Lebensmission schon erfüllt habe. Er hatte die Jehudim aus Ägypten geführt. Er brachte sie durch das Schilfmeer. Er stand die schwere Zeit der Sünde des goldenen Kalbes durch und rettete das Volk vor Haschems Zorn. Er vollendete den Aufbau des Mischkan. Er hätte argumentieren können, "Ich habe genug getan!" Man könnte denken, dass Mosche Rabbenu zu Beginn von Parschat Wajikra sich auf seinen Lorbeeren ausruhen und eine Verschnaufpause einlegen würde.

Und genau deshalb schreibt der Midrasch hier: "Nein. Die Kariere eines 'Mosche' ist nie zu Ende." Wenn ein Mensch ein „Maschui" ist (einer der durch Wunder vor Vernichtung gerettet wurde), dann muss er sich in einen "Mosche" verwandeln und für den Rest seines Lebens ein "Mosche" bleiben.



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