Tischri
/Paraschat Ha'asinu - Asseret Jemei Teschuva

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Raw Frand zu Parschat Beha'alotecha 5765 (Beitrag 1)

Es ist Sommer und die Parschiot sind niederdrückend

Ein gewisser chassidischer Jude besuchte einmal den Chiduschej HaRim, den Gerrer Rebben. Der Chassid sah niedergeschlagen aus und der Rebbe fragte ihn, was ihm denn auf dem Magen liege. Er antwortete, dass der Sommer ihn störe. Daraufhin fragte der Rebbe, ob ihn denn die Hitze störe. Der Chassid entgegnete, dass nicht das Wetter das Problem sei, sondern die Wochenabschnitte. Im Sommer lesen wir während zwei vollen Monaten eine Parscha nach der andern mit unangenehmen Berichten über die Gesinnung und das Verhalten unserer Vorfahren in der Wüste.

Beha’alotecha, Schelach, Korach, Chukat, Balak, Pinchas, Matot und Massej enthalten ein Ereignis nach dem anderen, in welchem die Pioniere unserer Nation nicht so handelten, wie es sich für das „Dor De’ah“ (die „Generation der Erkenntnis“), welches sie doch verkörpern sollten, gebührte. In diesen Parschiot (Wochenabschnitten) erzählt die Torah von einer Sünde nach der anderen, von einer Beschwerde nach der anderen und von einem Aufruhr nach dem anderen. „Welche Hoffnung sollen wir denn haben, wenn Derartiges schon der Generation, welche die Torah am Sinai empfangen hatte, zustiess?“, stöhnte der Chassid.

Selbstverständlich braucht es schon eine beachtliche geistige Grösse, um aus solchen Gründen bedrückt zu sein. Die meisten Menschen sind in dieser Jahreszeit wahrhaftig wegen der Hitze oder einem anderen unwichtigen Grund niedergeschlagen!

Der Chiduschej HaRim antwortete, dass die „Sünden“, welche die Generation in der Wüste begangen hatte, keine „Sünden“ in unserem Sinn sind. Diese Handlungen würden, von unserer Warte aus gesehen, als „Mizvot“ betrachtet werden, vielleicht sogar grösser als die Mizvot, die wir erfüllen.

Dies ist eine Einführung in die Betrachtung, welche wir in den kommenden Wochen über die verschiedenen „sündhaften“ Ereignisse anstellen, welche zu diesen „Sommer-Parschiot“ gehören. Diese Geschehnisse gelten nur als Sünden, wenn wir sie der hohen geistigen Stufe gegenüberstellen, auf welcher sich diese Generation befand.


Quellen und Persönlichkeiten:
Rabbi Jizchak Meir Rothenberg Alter (Chiduschej HaRim) (1799 – 1866): Gründer und erster Rebbe der Gerrer Dynastie, Ger, Polen.



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