Elul
/Paraschat Ki Tawo

Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 62

Raw Frand zu Parschat Ki Teze 5767 (Beitrag 1)

Was lernen wir vom Verbot, mit Ochs und Esel zusammen zu pflügen?

In der dieswöchigen Parscha steht das Verbot, mit einem Ochsen und einem Esel zusammen zu pflügen [Dewarim 22:10]. Die Torah gibt uns drei Beispiele von Verboten, die mit dem Vermischen von Arten zu tun haben. Wir dürfen unser Feld nicht mit vermischten Samen besäen (kil’e Sera), wir dürfen unser Feld nicht mit einem Ochsen und einem Esel zusammen pflügen (eine Art von kil’e Behemah), und wir dürfen keine Kleider tragen, die aus einer Kombination von Wolle und Leinen hergestellt wurden (kil’e Begadim – Scha’atnes).

Wenn wir es genau betrachten, gehören alle Gesetze bezüglich verbotener Mischungen zur Kategorie von „g’ttlichen Beschlüssen“ (Geserat haKatuw), die keinen offensichtlichen Grund haben. Trotzdem hat es einen faszinierenden Kommentar vom Daat Sekenim mi'Baale haTosfot, bezüglich dem Verbot, einen Ochsen und einen Esel zusammen anzuschirren. Damit wird zumindest erklärt, was wir von diesem Verbot lernen können.

Der Daat Sekenim legt eine logische Erklärung dafür vor, dass die Torah diese Kombination von Tieren verbietet: Der Ochse ist ein Wiederkäuer, der Esel dagegen ist keiner. Also würden zwei Tiere nebeneinander arbeiten; das eine koscher und das andere nicht; eines ist am Wiederkäuen, das andere nicht. Der Esel hört den Ochsen kauen und denkt, dass dieser die ganze Zeit Essen erhält. Der Esel wäre betrübt: "Ich arbeite und bekomme nichts zum Essen, während mein ‘Joch-Partner’ arbeitet und zur selben Zeit isst!"

Der Daat Sekenim will uns sagen, dass wir sogar unseren Tieren gegenüber Mitleid zeigen müssen. Wir wollen den Esel nicht in eine Situation versetzen, in der er auf den Ochsen neidisch ist. Die selbstverständliche Folgerung daraus ist, dass wir in zwischenmenschlichen Beziehungen erst recht so verfahren müssen. Wenn uns befohlen wurde, uns wegen des Neids eines Esels zu sorgen, der wahrscheinlich wenig Kummer von einer solchen Situation hat, dann müssen wir uns umso mehr um Menschen sorgen, die sehr sensibel sind. Unsere Freunde und Nachbarn sind sehr feinfühlig über "was der andere hat”. Daher sollen wir nicht Dinge tun, die den Neid anderer Menschen hervorrufen könnte.



Rav Frand, Copyright © 2007 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum und auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, sowie www.torah.org.

PopFeed: The email recipient specified is either empty or invalid. Please check the plugin options.

Drucken E-Mail

  • /parascha/60-ki-teze/395-rav-frand-zu-parschat-ki-teze-5768.html
  • /parascha/60-ki-teze/642-raw-frand-zu-parschat-ki-teze-5767-beitrag-2.html

Das diesjährige Schabbat-Projekt - von Oberrabbiner Warren Goldstein

WhatsApp Image 2018 11 01 at 16.12.30

Ein nicht beabsichtigtes Schabbat-Verbot

שולחן שבת

Schabbat - Gedenktag der Schöpfung und G-ttes Einflussnahme auf die Geschichte

שבת

Aktuell sind 646 Gäste und keine Mitglieder online

Jüdisches Leben in Zürich

jewish-zuerich

Jüdisches Leben in Zürich

Koschere Hotels
in der Schweiz

hotelinberge

Koschere Hotels